Schüler*innen-Tag am 05.05.2026 im Haus der Niederlande

Am 5. Mai 2026 fand dank der finanziellen Unterstützung der Nederlandse Taalunie im Haus der Niederlande zum zweiten Mal der Schüler*innen-Tag vom Zentrum für Niederlande-Studien und der Koordinierungsstelle deutsch-niederländischer Austausch der Bezirksregierung Münster statt, bei dem insgesamt knapp 90 Lernende aus der Region zusammenkamen, um sich intensiv mit Sprache, Kultur und aktuellen Themen der Niederlande auseinanderzusetzen. Dieses Jahr hatten Niederländischkurse der Jahrgangsstufe 12 des Berufskolleg am Wasserturm Bocholt, des Gymnasium Georgianum Vreden, der Jodukus-Nünning Gesamtschule Borken, der Julia-Koppers Gesamtschule Borken sowie des Hans-Böckler-Berufskolleg Münster die Möglichkeit in vier interaktiven, niederländischsprachigen Workshops zu entdecken, welche Arbeitsbereiche und Forschungsthemen auch außerhalb des Niederländisch-Unterrichts eine Rolle spielen. Die Schüler*innen diskutierten gemeinsam mit Prof. Dr. Jacco Pekelder über die Drogenpolitik der Niederlande, widmeten sich der Fragestellung „Was ist eigentlich typisch niederländisch?“, wobei Stereotype hinterfragt und differenzierte Sichtweisen entwickelt wurden, besuchten digital ein Festival in den Niederlanden und verarbeiteten ihre Eindrücke der Ausstellung „De Parade“ zum Thema Kolonialismus künstlerisch in ein Gedicht. Der Schüler*innen-Tag bot somit eine gelungene Mischung aus Sprachpraxis, inhaltlicher Vertiefung und interkulturellem Lernen und zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und relevant Niederländischunterricht in unserer Region ist. Dabei wurde auch deutlich, dass Niederländisch nicht nur im Unterricht, sondern ebenso im „echten Leben“ von großer Bedeutung ist – etwa im grenzüberschreitenden Austausch, im Studium und Beruf oder im Alltag in der Euregio.