Berufskolleg am Wasserturm ist Botschafter für das Europäische Parlament

Dr. Markus Pieper, MdEP, zertifiziert das Berufskolleg am Wasserturm zur „Botschafterschule des Europäischen Parlamentes“

Im Foyer des Berufskollegs am Wasserturm begrüßte Schulleiterin Martina Terfurth Herrn Dr. Pieper. Die Auszeichnung zur Botschafterschule für das Europäische Parlament bezeichnete sie als weiteren „Meilenstein“ in der Entwicklung des europäischen und internationalen Profils der Schule.

Im Foyer der Schule befindet sich ein Info-Point zum Thema Europa, der von SchülerInnen gestaltet wurde. Diese SchülerInnen engagieren sich Im Rahmen des Projektes als JuniorbotschafterInnen und werden von schulischer Seite von zwei Seniorbotschaftern begleitet. Für ihr Engagement erhielten Caroline Leinweber, Andre Bollmann, Leander Buytink, Jule Rauer und Daniela Pries  eine Urkunde des Europäischen Parlamentes. Dr. Pieper bedankte sich ausdrücklich für die bereits geleistete Arbeit, die beispielsweise auch die Vermittlung europäischer Inhalte im Unterricht umfasst.

 Die Zertifizierungsplakette findet ihren Platz in der Mitte der europäischen Sterne, die den Info-Point kennzeichnen.

Nach dem offiziellen Teil ging es in den Wasserturm, in dem drei Schulklassen auf die BotschafterInnen  und den Abgeordneten warteten. Die JuniorbotschafterInnen präsentierten kurz ihre bisherige Projektarbeit. Im Anschluss daran hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, Herrn Pieper direkt Fragen zu stellen. Die SchülerInnen interessierten sich für die Themen Auslandsaufenthalt, Brexit und der Flüchtlingskrise. Eine Schülerin fragte, wie es sich mit der Anerkennung von Leistungen aus einem deutschen Jurastudium im europäischen Ausland verhält und welche Berufschancen deutsche Juristen möglicherweise auch im europäischen Ausland haben. Da die Schule in vielen Bereichen Auslandspraktika anbietet, kamen einige Fragen zum Thema Ausbildung in den Niederlanden oder Spanien auf. Auch die Finanzierung und mögliche organisatorische und finanzielle Unterstützung wurden angesprochen.  Anhand einer Diskussion über die europäische Flüchtlingspolitik  wurde klar, dass auch dieses Thema SchülerInnen bewegt. Es wurde ebenso deutlich, dass diese Probleme nicht leicht zu lösen sind. Trotz der Schwierigkeiten dürfe man den Kopf aber nicht in Sand stecken, so Dr. Pieper.

Abschließend  stellte Herr Kwiatkowski das Europe Direct Büro vor und lud die SchülerInnen dazu ein sich bei Fragen rund um das Thema Europa an das Büro zu wenden.

Danach hatten alle Interessenten noch die Möglichkeit, das persönliche Gespräch mit Herrn Dr. Pieper oder Herrn Kwiatkowski zu suchen.

Insgesamt zeigte die Veranstaltung, dass Europa von der Beteiligung und Unterstützung aller lebt und insbesondere junge Menschen ihren Beitrag zu Europa leisten können und wollen.

Zurück